Neue Arbeitswelten und der Erfolgsfaktor New Work

17. März 2025

New Work

Neue Arbeitswelten und der Erfolgsfaktor New Work

Der ständige Fortschritt durch Digitalisierung, Globalisierung und Technologie verändert die Arbeitswelt. Besonders betroffen sind die Rollen und Bedürfnisse der Arbeitnehmer. Neue Arbeitswelten bieten Lösungen und gestalten die Zukunft der Unternehmen.

Eine Antwort auf diesen Wandel bietet das Konzept der New Work. So zumindest, wenn man führenden Experten glaubt. Doch was genau meint New Work, welche Vorteile bringen die neuen Arbeitsmodelle mit sich, und wie lassen sich neue Arbeitswelten in der Praxis umsetzen? Genau das haben wir uns in diesem Beitrag einmal näher angesehen.

Kernpunkte im Überblick:

  • New Work ist kein festes Modell, sondern eine Sammlung verschiedener Ansätze und Methoden, die die Arbeitswelt moderner und Mitarbeiter orientierter gestalten.
  • In der neuen Arbeitswelt weichen starre Hierarchien und Prozesse einer flexibleren Struktur, die Zusammenarbeit und Produktivität fördert.
  • Durch New Work werden zentrale Aspekte wie Arbeitszeit, Arbeitsort und Teambuilding neu gedacht und angepasst.
  • Eine bessere Work-Life-Balance sowie ein harmonisches Work-Life-Blending sind positive Effekte dieser Entwicklung.

Was versteht man unter New Work und neue Arbeitswelten?

Eine gängige New Work Definition lautet:

Die Bezeichnung "New Work" steht für ein modernes Verständnis von Arbeit, das durch Globalisierung und Digitalisierung geprägt ist. Es fördert Selbständigkeit, Freelancing und eine starke Gemeinschaft, in der flexible, sinnstiftende und innovative Arbeitsmodelle entstehen.

Im Mittelpunkt steht die Gestaltung von Arbeitsumgebungen, die auf die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden ausgerichtet sind. Denn in der "neuen Arbeitswelt" liegt der Fokus auf sinnstiftenden Tätigkeiten, Selbstentfaltung und einer verbesserten Work-Life-Balance.

Praktisch wird das mit neuen Arbeitsmodellen wie Home-Office, Co-Working-Spaces oder dem 6-Stunden-Tag umgesetzt, um nur einige Beispiele zu nennen.

Was bedeutet New Work für Unternehmen?

Vielleicht kennst du es aus eigener Erfahrung: Hat sich eine Unternehmenskultur über Jahre hinweg erst einmal entwickelt und etabliert, ist es nicht mehr so einfach einmal über den Tellerrand zu blicken.

Genau das fordert jedoch New Work. Weit mehr noch: Die Voraussetzung ist oftmals ein vollkommen neues Mindset. Zumindest dann, wenn sich das Konzept mit seinen gesamten Potenzialen effektiv entfalten soll.

Wie äussern sich mögliche Herausforderungen, und wie hilft ein Perspektivenwechsel?

Wichtig bei New Work ist zunächst zu lernen, dass Mitarbeitende Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und vor allem Lebenssituationen sind.

Für den einen passt es hervorragend um 8 Uhr morgens bis 16 Uhr im Büro zu arbeiten, während der andere effektiv im Home-Office bis 12 Uhr seinen Workflows nachgeht und dann erst einmal die Kinder von der Schule abholen muss, bevor es weitergeht. Diese Tatsache bedeutet, weg von starren Arbeitszeiten und -orten und hin zu flexiblen Arbeitsmodellen.

Damit geht schon die nächste Hürde einher, die es zu meistern gilt, insbesondere für Führungskräfte. Denn eine solche Autonomie des Personals verlangt ein hohes Mass an Vertrauen. Unabdingbar sind in diesem Zusammenhang eine Kultur der offenen Kommunikation und des Feedbacks sowie ein neuer Führungsstil, der neben der Motivation auch die Zusammengehörigkeit und den Teamgeist unterstützt – ganz ohne Kontrollfunktion.

Auch fordert New Work eine zuverlässige IT-Infrastruktur, die Bereitstellung von digitalen Tools und das Investment in Hardware, damit jeder Mitarbeitende entsprechend von überall und jederzeit seiner Arbeit nachgehen kann. Um eine angemessene Arbeitsweise zu ermöglichen, ist es grundlegend, nicht nur die Mitarbeitenden zielgerichtet zu schulen, sondern auch die Sicherheit der externen Zugriffsmöglichkeiten sowie den Datenschutz zu garantieren.

Letztlich setzt New Work den Anspruch, individuelle Lern-und Entwicklungswege der Mitarbeitenden zu gestalten, um der individuellen Weiterentwicklung gerecht zu werden.

New Work 5 Beispiele:

Beispiel #1 – Umziehen in die Cloud

Früher galt das Fax als modernes Kommunikationsmittel –diese Zeiten sind vorbei. In vielen Büros ist papierloses Arbeiten heute Alltag, und digitale Tools ersetzen klassische Abläufe.

Ein bekanntes Beispiel für New Work im Büro ist Microsoft Office 365, das komplett in der Cloud läuft. Software-as-a-Service, also Programme, die online genutzt werden, gewinnt zunehmend an Bedeutung – eben sowie digitale Datenverwaltung. Viele Dokumente existieren nur noch in elektronischer Form.

New Work: Beispiel #2 – Smarte Räume

New Work zeigt sich jedoch auch im Büro, und zwar ganz konkret an den Räumlichkeiten.

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich, klassische Raumkonzepte aufzugeben. Neue Büros setzen auf Mischformen: Einzelbüro trifft Grossraum. Ruhezone trifft Meeting-Point. Erklärtes Ziel ist es, das Arbeitsumfeld möglichst flexibel und gesund aufzustellen. Höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Stühle gehören heute zu den Basics. Ruhekabinen, Telefonspaces und Design Thinking Räume (also Orte, die die Ideenfindung erleichtern) werden auch in konservativeren Branchen immer beliebter.

Arbeit neu denken: Beispiel #3 – Flexibilität

Klassische Beispiele für New Work sind Jobsharing, flexible Arbeitszeiten, der 6-Stunden-Tag, die 4-Tage-Woche und Remote Work.

Flexibilität gewinnt für Arbeitnehmer zunehmend an Bedeutung. Unternehmen, die das ignorieren, könnten schneller als erwartet auf grosse Herausforderungen stossen. Der demografische Wandel schreitet voran, und Fachkräfte werden immer knapper. Deshalb ist es entscheidend, sich für neue Arbeitsmodelle zu öffnen.

Früher war es kaum vorstellbar, dass sich zwei Führungskräfte eine Stelle teilen – also Jobsharing praktizieren. Doch New Work ermöglicht alternative Arbeitszeitmodelle, die Familie und Beruf besservereinbaren und Unternehmen vielfältiger machen.

Mit der Einführung von Gleitzeit können Mitarbeitende ihren Arbeitstag innerhalb eines definierten Zeitrahmen individuell Selbstbestimmend beenden. Vorteil ist, dass sich so Beruf und Privatleben besser vereinen lassen.

Remote-Working gewährleistet, dass Mitarbeitende von zu Hause oder von Co-Working Spaces arbeiten können, die zusätzliche Flexibilität und eine anregende Arbeitsumgebung bieten. Co-Working Spaces fördern den Austausch mit anderen Fachleuten und bieten oft Zugang zu einer hochwertigen technischen Ausstattung sowie zu Räumlichkeiten für Meetings und Kreativsessions, was die Kollaboration und Innovation weiter vorantreibt.

Wichtig ist dafür die Schaffung von verbindlichen Rahmenbedingungen und Kommunikationsstandards sowie eine technische Ausstattung.

New Work: Beispiel #4 – Mittendrin statt nur dabei

New Work steht für Veränderung. Mitarbeitende, die mehr Verantwortung übernehmen wollen, können sich aktiv einbringen. Starre Hierarchien weichen zunehmend flexibleren Strukturen, und Arbeitsbereiche werden immer dynamischer.

Auch Projektteams setzen verstärkt auf Vielfalt und interdisziplinäre Zusammenarbeit – denn gemeinsam lassen sich Herausforderungen besser bewältigen.

Die Nutzung von Co-Working Spaces kann hier eine dynamische Ergänzung sein, indem sie ein Umfeld schaffen, das Agilität und den Austausch mit anderen kreativen und technischen Talenten ausserhalb des Unternehmensfördert.

Die New Work Ansätze legen das Fundament dafür, dass Aufgaben und Projekte eigenständig geplant, durchgeführt und kontrolliert werden können, wobei regelmässiges Feedback und kontinuierliche Verbesserung im Mittelpunkt stehen.

Führungskräfte nehmen eher die Rolle von Mentoren ein, stattautoritär zu agieren.

Das neue Miteinander: Beispiel #5 – Leadership und flache Hierarchien

Ein modernes Büro setzt auf flache Hierarchien, eine "Du“-Kultur und partnerschaftliche Zusammenarbeit sind das Nonplusultra. Führungskräfte inspirieren ihr Team durch Vorbild statt Druck. Das entgegengebrachte Vertrauen und die Offenheit mit der „offenen Tür“ steigern die Zufriedenheit.

Warum New Work etablieren?

Wie eingangs bereits erwähnt, hat sich die Art und Weise wie wir heute arbeiten um 360 Grad gedreht. Ein Beispiel sind die zahlreichen Automatisierungen oder die Möglichkeit mittels Technologie ortsunabhängig, selbst über Landesgrenzen hinaus, gemeinsam Projekte umzusetzen. Gleiches gilt in Bereichen wie Kreativität und Innovation, für die sich vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen.

Die Quintessenz: All diese und all jene Veränderungen, die noch kommen werden, erfordern ein Umdenken in Bezug auf traditionelle Arbeitsmodelle und -strukturen.

Sofern Unternehmen zukunftsfähig bleiben wollen, ist der Schritt zu New Work unabdingbar.

New Work steigert durch die freie Arbeitsgestaltung die Attraktivität des Unternehmens bei Fachkräften.

  • Vor allem jüngere Generationen suchen nach Arbeit, die nicht nur finanzielle Sicherheit bietet, sondern auch persönlich erfüllend ist.
  • Arbeitnehmende wünschen sich Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeit, -ort und -weise, um sich eine ausgewogene Work-Life-Balance zu schaffen.
  • New York schafft eine Arbeitsumgebung, in der Produktivität, Motivation und letztlich auch Zufriedenheit gesteigert werden, was dem gesamten Unternehmen dabei hilft, ökonomische Ziele zu erreichen und sich gegenüber Mitbewerbern durchzusetze
  • Durch den Fokus auf den Menschen und dessen Bedürfnisse platzieren sich Unternehmen in Hinblick auf ihr Image positiv auf dem Markt.

Die 7 Faktoren von New Work

Bei New Work kommen sieben wichtige Faktoren zum Tragen, die dazu beitragen, das Konzept langfristig und sinnvoll umzusetzen.

Dazu gehören:

  • Innovation
  • Work-Life-Blending
  • Partizipation
  • Coopetition
  • Focus on people
  • Health and Mindfulness
  • Sharing Culture

Innovationen

Bei New Work werden interne und externe Ideenaktivgefördert, um Innovationsprozesse voranzutreiben. Dieser Ansatz verfolgt das Ziel, Innovationsführer in seiner Branche zu werden.

Work-Life-Blending

Grosse Bedeutsamkeit bei neuen Arbeitsmodellen hat es, dass Mitarbeitende Privat leben und Arbeit in Einklang bringen können. Dafür erhalten sie die Freiräume und das Vertrauen des Unternehmens, was sie wiederum motiviert, gute Arbeit zu leisten.

Partizipation

In Teams bringen sich Arbeitnehmende mit ihren individuellen Kompetenzen, Leidenschaften und Interessen ein. Wer an Projektenteil nimmt, bestimmt bei New Work nicht der Titel oder die Abteilungszugehörigkeit, sondern vielmehr die persönlichen Ausrichtungen, von der am Ende alle profitieren.

Coopetition

Ausserhalb der eigenen Strukturen schliessen sich bei NewWork Konkurrenz und Kooperation keineswegs mehr aus. Vielmehr wird es möglich, dass Wettbewerber ein gemeinsames Projekt starten, dessen Ergebnisse später wieder eigenständig vermarktet werden.

Focus on people

Im Mittelpunkt stehen konsequent die gezielte Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung der Potenziale jedes einzelnen Individuums innerhalb eines Unternehmens.

Health and Mindfulness

Im Zug des Mindset-Changes, der mit New Work ein hergeht, haben Führungskräfte die Bedeutung von Gesundheit und Achtsamkeit für die Produktivität und den Gesamterfolg erkannt und unterstützenaktivgesundheitsförderliche Gewohnheiten.

Sharing Culture

Eine offene Arbeitskultur lebt von Netzwerken. Wissen wird offen geteilt, Teams arbeiten gemeinsam transparent an Aufgaben, jeder unterstützt jeden mit seinen Kompetenzen und es findet ein regelmässiger Austausch statt.

New Work als Wettbewerbsvorteil: Der Beitrag von Work-in

Der Work-in Co-Working Space steht exemplarisch für die praktische Umsetzung von New Work.

  • Er bietet nicht nur flexible Arbeitsplätze, die den modernen Bedürfnissen nach Mobilität und Flexibilität entsprechen, sondern fördert auch den Austausch und die Kollaboration zwischen unterschiedlichen Fachleuten.
  • Durch die Bereitstellung hochwertiger technischer Ausstattung und Räumlichkeiten für Meetings und kreative Sessions, unterstützt Work-in innovative     Arbeitsweisen und trägt so zur Steigerung der Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden bei.
  • Die Förderung einer offenen Kommunikationskultur und der Zugang zu einem vielfältigen Netzwerk von Fachleuten sind weitere Aspekte, die Work-in zu einem lebendigen Beispiel für die Umsetzung von New Work machen.

Abschliessend lässt sich sagen, dass New Work mehr als nur eine Antwort auf die sich verändernden Anforderungen der Arbeitswelt ist. Es ist ein zukunftsweisendes Konzept, das Unternehmen dabei unterstützt, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das nicht nur produktiv, sondern auch sinn stiftend und für alle Beteiligten erfüllend ist.

Work-in verkörpert diese Prinzipien und bietet eine Plattform, auf der Innovation, Flexibilität und persönliche Entwicklung Hand in Hand gehen.

Durch die Adaption von New Work können Unternehmen nicht nur ihre Attraktivität für Fachkräfte steigern, sondern sich auch langfristig auf dem Markt behaupten und ihre Ziele erreichen. 

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